{"id":424,"date":"2020-02-26T17:22:59","date_gmt":"2020-02-26T16:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/?post_type=chapter&#038;p=424"},"modified":"2024-06-23T21:35:39","modified_gmt":"2024-06-23T19:35:39","slug":"bio-psycho-soziale-modelle","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/chapter\/bio-psycho-soziale-modelle\/","title":{"raw":"Bio-psycho-soziale Modelle","rendered":"Bio-psycho-soziale Modelle"},"content":{"raw":"<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Integration der Modelle<\/h2>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die vorgestellten Modelle zur Erkl\u00e4rung des Verhaltens weichen inhaltlich stark voneinander ab. Sie machen unterschiedliche Annahmen, ziehen unterschiedliche Schlussfolgerungen und wenden unterschiedliche Behandlungen an. Doch haben die meisten Modelle geholfen, wichtige Aspekte bestimmter Verhaltensweisen verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Unser Verst\u00e4ndnis des herausfordernden Verhaltens einer Person ist umfassender, wenn wir die biologischen, psychologischen und soziokulturellen Aspekte ihrer Schwierigkeiten einbeziehen, statt uns nur auf einen dieser Punkte zu beziehen. Bei psychischen St\u00f6rungen werden deshalb sinnvollerweise mehrere beteiligte Faktoren angenommen. Solche Modelle werden als <i><span class=\"ilc_text_inline_Emph\">bio-psycho-sozial<\/span> <\/i>bezeichnet, weil sie annehmen, dass St\u00f6rungen von der Interaktion genetischer, biologischer, entwicklungsm\u00e4ssiger, emotionaler, verhaltensm\u00e4ssiger, kognitiver, sozialer und gesellschaftsm\u00e4ssiger Einfl\u00fcsse abh\u00e4ngen (Comer, 2008).<\/p>\r\n\r\n<div class=\"textbox textbox--exercises\">\r\n<div class=\"textbox__content\">Wenn wir beispielsweise einen Fall von <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">Depression <\/span>untersuchen, d\u00fcrften wir auf <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">genetische Belastung<\/span> und, damit zusammenh\u00e4ngend, auf eine St\u00f6rung im <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Neurotransmitterhaushalt<\/i><\/span> (biologischer Aspekt) als pr\u00e4disponierende Faktoren stossen, auf einen einschneidenden Verlust als ausl\u00f6senden Faktor und auf <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">Denkfehler <\/span>als aufrechterhaltenden Faktor (Comer, 2008).<\/div>\r\n<\/div>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die verschiedenen Aspekte k\u00f6nnen sich auch wechselseitig beeinflussen und so zur Erkl\u00e4rung psychischer St\u00f6rungen beitragen:<\/p>\r\n\r\n<div class=\"textbox textbox--exercises\">\r\n<div class=\"textbox__content\">Angenommen ein Mann erbt die Tendenz, \u00e4ngstlich und ungeschickt zu sein. Wegen seiner \u00e4ngstlichen Art ist er vielleicht eher als andere Personen bereit, unangenehme Partner zu akzeptieren und damit das Risiko f\u00fcr belastende Beziehungen, Trennungen und der Isolation in seinem Leben zu erh\u00f6hen, was zu depressiver Verstimmung f\u00fchren kann. Diese Belastungen setzen m\u00f6glicherweise auch seine Serotoninaktivit\u00e4t herab, was ebenfalls zur Depression beitr\u00e4gt. Auf diese Weise k\u00f6nnte eine Vielzahl relevanter Faktoren \u2014 indem sie aufeinander einwirken \u2014 eine Depression erzeugen (Comer, 2008).<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Der bio-psycho-soziale Ansatz<\/h2>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Aufgrund des heute vorliegenden Wissens sind<span class=\"ilc_text_inline_Emph\"> <i>integrative Modelle<\/i><\/span> am besten geeignet f\u00fcr die Beschreibung abweichenden Verhaltens. Sie erm\u00f6glichen es, durch die Ber\u00fccksichtigung verschiedener Perspektiven die St\u00f6rungen angemessen zu beschreiben und zu verstehen (Petermann et al., 2011).<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die wichtigsten integrativen Modellvorstellungen sind nach Petermann et al. (2011):<\/p>\r\n\r\n<ul class=\"ilc_list_u_BulletedList\">\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">das <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>bio-psycho-soziale Modell<\/i><\/span> und<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">das <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Diathese-Stress-Modell<\/i><\/span> (auch Vulnerabilit\u00e4ts-Stress-Modell)<\/li>\r\n<\/ul>\r\n[caption id=\"attachment_816\" align=\"alignright\" width=\"444\"]<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-179.png\"><img class=\"wp-image-816 size-full\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-179.png\" alt=\"Die Grafik zeigt eine Darstellung der Aspekte des bio-psycho-sozialen Modells in drei \u00fcberlappenden Kreisen. 1. Kreis, Psycho: Erleben, Verhalten, Bew\u00e4ltigen, Informationsverarbeitung allgemein. 2. Kreis, Bio: Genetische Disposition, Neurotransmitter, L\u00e4sion, Infektionen. 3. Kreis, Sozial: Interpersonelle Faktoren, Kulturabh\u00e4ngigkeit, ethnische Zugeh\u00f6rigkeit, Umweltfaktoren, Soziologische Faktoren.\" width=\"444\" height=\"310\" \/><\/a> (c) Petermann et al., 2011[\/caption]\r\n<h3 class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Strong\">Das bio-psycho-soziale Modell<\/span><\/h3>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Das bio-psycho-soziale Modell ist eine heute breit akzeptierte Sichtweise der Entstehungsweise psychischer St\u00f6rungen (Petermann et al., 2011). Biologische, psychologische und soziale Faktoren bilden in einem dynamischen Wechselspiel den Hintergrund von Gesundheit oder St\u00f6rungen.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">W\u00e4hrend die biologischen Aspekte im vorliegenden Lernmodul besprochen wurden, beziehen sich die psychologischen Faktoren auf die weiter oben besprochenen Modelle (Psychodynamik, Lerntheorien etc.).<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die sozialen oder Umweltfaktoren k\u00f6nnen weiter unterteilt werden (nach Petermann et al., 2011):<\/p>\r\n\r\n<ul class=\"ilc_list_u_BulletedList\">\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Interpersonelle Faktoren: famili\u00e4re oder berufliche Einfl\u00fcsse, Einfl\u00fcsse durch Gleichaltrige (peers).<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Kulturabh\u00e4ngigkeit bzw. ethnische Zugeh\u00f6rigkeit, z.B. individualistische oder kollektivistische Wertorientierungen einer Gesellschaft.<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Umweltfaktoren, wie Hunger, Krieg, Katastrophen oder sozialer Stress.<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Soziale Faktoren im engeren Sinn: Soziale Ungleichheit, sozio\u00f6konomischer Status oder soziale Rollen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Das<span class=\"ilc_text_inline_Emph\"> <i>Diathese-Stress-Modell<\/i><\/span> oder <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Vulnerabilit\u00e4ts-Stress-Modell<\/i><\/span> erg\u00e4nzt das bio-psycho-soziale Modell um dynamische Aspekte des Zeitverlaufs. <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Vulnerabilit\u00e4t<\/i> <\/span>beschreibt den Grad der <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Verletzlichkeit<\/i><\/span> einer Person. <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Diathese<\/i> <\/span>beschreibt den Grad der <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Empf\u00e4nglichkeit<\/i> <\/span>einer Person f\u00fcr eine bestimmte St\u00f6rung.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Zum <i>Diathese-Stress-Modell<\/i> siehe Kapitel <a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/chapter\/lerntheoretische-verhaltenstherapie#diathese-stress-modell\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lerntheoretische Verhaltenstherapie &gt; Diathese-Stress-Modell<\/a>.<\/p>\r\n\r\n<\/div>","rendered":"<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Integration der Modelle<\/h2>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die vorgestellten Modelle zur Erkl\u00e4rung des Verhaltens weichen inhaltlich stark voneinander ab. Sie machen unterschiedliche Annahmen, ziehen unterschiedliche Schlussfolgerungen und wenden unterschiedliche Behandlungen an. Doch haben die meisten Modelle geholfen, wichtige Aspekte bestimmter Verhaltensweisen verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Unser Verst\u00e4ndnis des herausfordernden Verhaltens einer Person ist umfassender, wenn wir die biologischen, psychologischen und soziokulturellen Aspekte ihrer Schwierigkeiten einbeziehen, statt uns nur auf einen dieser Punkte zu beziehen. Bei psychischen St\u00f6rungen werden deshalb sinnvollerweise mehrere beteiligte Faktoren angenommen. Solche Modelle werden als <i><span class=\"ilc_text_inline_Emph\">bio-psycho-sozial<\/span> <\/i>bezeichnet, weil sie annehmen, dass St\u00f6rungen von der Interaktion genetischer, biologischer, entwicklungsm\u00e4ssiger, emotionaler, verhaltensm\u00e4ssiger, kognitiver, sozialer und gesellschaftsm\u00e4ssiger Einfl\u00fcsse abh\u00e4ngen (Comer, 2008).<\/p>\n<div class=\"textbox textbox--exercises\">\n<div class=\"textbox__content\">Wenn wir beispielsweise einen Fall von <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">Depression <\/span>untersuchen, d\u00fcrften wir auf <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">genetische Belastung<\/span> und, damit zusammenh\u00e4ngend, auf eine St\u00f6rung im <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Neurotransmitterhaushalt<\/i><\/span> (biologischer Aspekt) als pr\u00e4disponierende Faktoren stossen, auf einen einschneidenden Verlust als ausl\u00f6senden Faktor und auf <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">Denkfehler <\/span>als aufrechterhaltenden Faktor (Comer, 2008).<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die verschiedenen Aspekte k\u00f6nnen sich auch wechselseitig beeinflussen und so zur Erkl\u00e4rung psychischer St\u00f6rungen beitragen:<\/p>\n<div class=\"textbox textbox--exercises\">\n<div class=\"textbox__content\">Angenommen ein Mann erbt die Tendenz, \u00e4ngstlich und ungeschickt zu sein. Wegen seiner \u00e4ngstlichen Art ist er vielleicht eher als andere Personen bereit, unangenehme Partner zu akzeptieren und damit das Risiko f\u00fcr belastende Beziehungen, Trennungen und der Isolation in seinem Leben zu erh\u00f6hen, was zu depressiver Verstimmung f\u00fchren kann. Diese Belastungen setzen m\u00f6glicherweise auch seine Serotoninaktivit\u00e4t herab, was ebenfalls zur Depression beitr\u00e4gt. Auf diese Weise k\u00f6nnte eine Vielzahl relevanter Faktoren \u2014 indem sie aufeinander einwirken \u2014 eine Depression erzeugen (Comer, 2008).<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Der bio-psycho-soziale Ansatz<\/h2>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Aufgrund des heute vorliegenden Wissens sind<span class=\"ilc_text_inline_Emph\"> <i>integrative Modelle<\/i><\/span> am besten geeignet f\u00fcr die Beschreibung abweichenden Verhaltens. Sie erm\u00f6glichen es, durch die Ber\u00fccksichtigung verschiedener Perspektiven die St\u00f6rungen angemessen zu beschreiben und zu verstehen (Petermann et al., 2011).<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die wichtigsten integrativen Modellvorstellungen sind nach Petermann et al. (2011):<\/p>\n<ul class=\"ilc_list_u_BulletedList\">\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">das <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>bio-psycho-soziale Modell<\/i><\/span> und<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">das <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Diathese-Stress-Modell<\/i><\/span> (auch Vulnerabilit\u00e4ts-Stress-Modell)<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_816\" aria-describedby=\"caption-attachment-816\" style=\"width: 444px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-179.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-816 size-full\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-179.png\" alt=\"Die Grafik zeigt eine Darstellung der Aspekte des bio-psycho-sozialen Modells in drei \u00fcberlappenden Kreisen. 1. Kreis, Psycho: Erleben, Verhalten, Bew\u00e4ltigen, Informationsverarbeitung allgemein. 2. 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Biologische, psychologische und soziale Faktoren bilden in einem dynamischen Wechselspiel den Hintergrund von Gesundheit oder St\u00f6rungen.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">W\u00e4hrend die biologischen Aspekte im vorliegenden Lernmodul besprochen wurden, beziehen sich die psychologischen Faktoren auf die weiter oben besprochenen Modelle (Psychodynamik, Lerntheorien etc.).<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Die sozialen oder Umweltfaktoren k\u00f6nnen weiter unterteilt werden (nach Petermann et al., 2011):<\/p>\n<ul class=\"ilc_list_u_BulletedList\">\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Interpersonelle Faktoren: famili\u00e4re oder berufliche Einfl\u00fcsse, Einfl\u00fcsse durch Gleichaltrige (peers).<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Kulturabh\u00e4ngigkeit bzw. ethnische Zugeh\u00f6rigkeit, z.B. individualistische oder kollektivistische Wertorientierungen einer Gesellschaft.<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Umweltfaktoren, wie Hunger, Krieg, Katastrophen oder sozialer Stress.<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Soziale Faktoren im engeren Sinn: Soziale Ungleichheit, sozio\u00f6konomischer Status oder soziale Rollen.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Das<span class=\"ilc_text_inline_Emph\"> <i>Diathese-Stress-Modell<\/i><\/span> oder <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Vulnerabilit\u00e4ts-Stress-Modell<\/i><\/span> erg\u00e4nzt das bio-psycho-soziale Modell um dynamische Aspekte des Zeitverlaufs. <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Vulnerabilit\u00e4t<\/i> <\/span>beschreibt den Grad der <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Verletzlichkeit<\/i><\/span> einer Person. <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Diathese<\/i> <\/span>beschreibt den Grad der <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Empf\u00e4nglichkeit<\/i> <\/span>einer Person f\u00fcr eine bestimmte St\u00f6rung.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Zum <i>Diathese-Stress-Modell<\/i> siehe Kapitel <a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/chapter\/lerntheoretische-verhaltenstherapie#diathese-stress-modell\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lerntheoretische Verhaltenstherapie &gt; Diathese-Stress-Modell<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Integration der Modelle Die vorgestellten Modelle zur Erkl\u00e4rung des Verhaltens weichen inhaltlich stark voneinander ab. 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