{"id":418,"date":"2020-02-26T17:21:45","date_gmt":"2020-02-26T16:21:45","guid":{"rendered":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/?post_type=chapter&#038;p=418"},"modified":"2024-10-03T14:57:37","modified_gmt":"2024-10-03T12:57:37","slug":"trauma-und-belastungsstoerungen","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/chapter\/trauma-und-belastungsstoerungen\/","title":{"raw":"Trauma und Belastungsst\u00f6rungen","rendered":"Trauma und Belastungsst\u00f6rungen"},"content":{"raw":"[caption id=\"attachment_805\" align=\"alignright\" width=\"335\"]<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174.png\"><img class=\"wp-image-805 size-full\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174.png\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"223\" \/><\/a> (c) apotheken-umschau.de\/[\/caption]\r\n<h3 class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Strong\">Trauma<\/span><\/h3>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Als <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Trauma<\/i><\/span> bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Ersch\u00fctterung (psychische Verletzung), welche durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde. In diesem Kontext spricht man auch von <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Psychotrauma<\/i><\/span>. Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet und kann sowohl das ausl\u00f6sende Ereignis, aber auch die Symptome oder das hervorgerufene Leiden bezeichnen.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Traumatische Erlebnisse<\/i><\/span> entstehen durch subjektiv unertr\u00e4gliche Erfahrungen, die den normalen Lebensablauf unterbrechen, und die von den Betroffenen nur \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum\u00a0 verarbeitet werden k\u00f6nnen (Petermann et al., 2011).<\/p>\r\n\r\n<h3 class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Strong\">Belastungsst\u00f6rungen <\/span><\/h3>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Eine psychische Belastung kann viele Formen und Ausmasse annehmen, und wir sind alle davon betroffen. Wir empfinden immer dann eine gewisse Bedrohung, wenn wir mit Forderungen oder Anl\u00e4ssen konfrontiert sind, die uns irgendeine \u00c4nderung abverlangen. Dieser Stresszustand besteht aus zwei Komponenten: einem Stressor \u2014 dem Ereignis, das die Anforderungen erzeugt \u2014 und einer Stressreaktion \u2014 den spezifischen Reaktionen einer Person auf diese Anforderungen.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Stressoren k\u00f6nnen im Leben in verschiedener Form auftreten: als allt\u00e4gliche Belastungen wie Berufsverkehr oder pl\u00f6tzlich erscheinender, unerwarteter Besuch, als einschneidendere Lebensereignisse oder \u00dcberg\u00e4nge, als lang andauernde Probleme wie Armut, schwache Gesundheit oder beengte Wohnverh\u00e4ltnisse und als traumatische Ereignisse wie Unf\u00e4lle, \u00dcberf\u00e4lle, Wirbelst\u00fcrme oder Krieg (Comer, 2008).<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Belastungsst\u00f6rungen<\/i><\/span> sind eine fest umschriebene Gruppe von St\u00f6rungen mit wenigen Diagnosen. Dazu geh\u00f6ren (Petermann et al., 2011):<\/p>\r\n\r\n<ul class=\"ilc_list_u_BulletedList\">\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">die posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">die akute Belastungsst\u00f6rung<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Anpassungsst\u00f6rungen<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">M\u00f6gliche<em> Reaktionen auf Stressoren<\/em> beschreibt Comer (2008): Eine der Schl\u00fcsselreaktionen auf einen Stressor, den wir als bedrohlich bewerten, ist das Gef\u00fchl von Furcht. Furcht besteht im Grunde aus einem ganzen B\u00fcndel von Reaktionen \u2014 k\u00f6rperlichen, emotionalen und kognitiven. K\u00f6rperlich geschieht Folgendes: Wir schwitzen, unsere Atmung wird schneller, unsere Muskeln spannen sich an, und unser Herz schl\u00e4gt rascher. Wir werden vielleicht blass und bekommen G\u00e4nsehaut, unsere Lippen zittern, und wir empfinden Brechreiz. Wenn die Situation extrem bedrohlich ist, k\u00f6nnen wir Gef\u00fchle wie Entsetzen, Grauen und sogar Panik empfinden. Die Furcht kann unsere Konzentrationsf\u00e4higkeit beeintr\u00e4chtigen und unsere Sicht der Welt verzerren. Wir \u00fcbertreiben vielleicht den Schaden, der uns droht, oder begehen Ged\u00e4chtnisirrt\u00fcmer, wenn die Bedrohung vor\u00fcber ist (Comer, 2008, S. 150).<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Vergleiche zum selben Thema im Modul <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">Kognitive Modelle<\/span>: <a id=\"il__pg_5714_30336_1\" class=\"ilc_link_IntLink\" href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/chapter\/kognitive-verhaltenstherapie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Soziale Phobie und posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/a><\/p>\r\n\r\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Video: Wohlbefinden und Trauma<\/h2>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Im folgenden Videoausschnitt beschreibt Dr. med. Claudia Croos-M\u00fcller die Grundlagen menschlichen Wohlbefindens und die folgenschweren Auswirkungen eines Traumas (Video aufgenommen an den Fortbildungstagen HfH im Januar 2014).<\/p>\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-video\"><video src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/63_Croos-TraumaGrundl4.mp4\" controls=\"controls\" width=\"1000\" height=\"150\"><track src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/63_Croos-TraumaGrundl4.vtt\" srclang=\"de\" label=\"Deutsch\" kind=\"subtitles\" \/><\/video><\/figure>\r\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/h2>\r\n[caption id=\"attachment_806\" align=\"alignright\" width=\"268\"]<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175.png\"><img class=\"wp-image-806 size-full\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175.png\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"201\" \/><\/a> (c) de.wikihow.com\/[\/caption]\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Manche Menschen leiden an einer <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">akuten <i>Belastungsst\u00f6rung<\/i><\/span> oder einer <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung<\/i><\/span>, die infolge eines traumatischen Ereignisses entstanden ist. Das Ereignis enth\u00e4lt eine tats\u00e4chliche oder drohende schwere Verletzung oder eine Bedrohung des Lebens der betroffenen Person oder auch einer nahestehenden Person. Anders als bei Angst- oder Panikst\u00f6rungen, die von Gegenst\u00e4nden oder Situationen ausgel\u00f6st werden, die f\u00fcr die meisten Menschen nicht bedrohlich sind, d\u00fcrften die Situationen, die eine akute oder posttraumatische Belastungsst\u00f6rung ausl\u00f6sen, f\u00fcr jeden Menschen traumatisch sein (z.B. Kriegsereignisse, Vergewaltigung, Erdbeben, ein Flugzeugabsturz) (Comer, 2008).<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Zu den Symptomen gem\u00e4ss DSM-IV schreibt Comer (2008, S. 153): Das<span class=\"ilc_text_inline_Emph\"> <i>DSM-IV<\/i><\/span> sieht vor, dass das Muster als <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>akute Belastungsst\u00f6rung<\/i><\/span> diagnostiziert wird, wenn die Angstsymptome innerhalb von vier Wochen nach dem traumatischen Ereignis auftreten und zwischen zwei und 28 Tage anhalten. Bestehen die Symptome l\u00e4nger als 28 Tage, ist die Diagnose <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/span> angemessen. Etwa 80 Prozent aller F\u00e4lle mit akuter Belastungsreaktion entwickeln eine <i>posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/i>. Von den Unterschieden in Beginn und Dauer abgesehen, sind die beiden Krankheitsbilder nahezu identisch und umfassen die folgenden Symptome:<\/p>\r\n\r\n<ol class=\"ilc_list_o_NumberedList\">\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">St\u00e4ndiges Wiedererleben des traumatischen Ereignisses: Die Person hat wiederholte Erinnerungen an das Ereignis oder stark belastende Tr\u00e4ume davon (Elsesser et al. 2004; Michael et al. 2005). Einige Betroffene erleben das Ereignis so lebhaft wieder, dass sie glauben, sie bef\u00e4nden sich wirklich wieder in der traumatischen Situation (Flashbacks).<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Vermeidung: Die Person vermeidet gew\u00f6hnlich Aktivit\u00e4ten oder Situationen, die an das Trauma erinnern, und versucht in der Regel, damit verbundene Gedanken, Gef\u00fchle oder Gespr\u00e4che zu vermeiden (Marx &amp; Sloan 2005).<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Einschr\u00e4nkung der Reagibilit\u00e4t: Die Person f\u00fchlt sich von anderen Menschen isoliert oder entfremdet oder verliert das Interesse an Aktivit\u00e4ten, die ihr zuvor Freude bereiteten. Die reduzierte Reaktionsf\u00e4higkeit tritt besonders bei einer akuten Belastungsst\u00f6rung hervor, bei der zus\u00e4tzlich Anzeichen von Dissoziation vorhanden sein k\u00f6nnen (Marx &amp; Sloan 2005): Benommenheit, Ged\u00e4chtnisverlust, Derealisation (das Gef\u00fchl, die Umgebung sei unwirklich oder fremd) oder Depersonalisation (das Gef\u00fchl, die eigenen Gedanken oder der eigene K\u00f6rper seien unwirklich oder fremd).<\/li>\r\n \t<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Erh\u00f6htes Erregungsniveau, Angst und Schuldgef\u00fchle: Menschen mit diesen St\u00f6rungen k\u00f6nnen Hypervigilanz, \u00fcbertriebene Schreckreaktionen, Schlafst\u00f6rungen oder andere Zeichen eines erh\u00f6hten Erregungsniveaus sowie Konzentrations- oder Ged\u00e4chtnisschwierigkeiten oder Schlafst\u00f6rungen zeigen (Breslau et al. 2005). Manche empfinden schwere Schuldgef\u00fchle, weil sie das traumatische Ereignis \u00fcberlebt haben und andere nicht. Manche f\u00fchlen sich auch schuldig wegen der Handlungen, die sie unternehmen mussten, um zu \u00fcberleben.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Video: PTBS: Kriterien und Symptome<\/h2>\r\n<div class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Im folgenden Videoausschnitt beschreibt Dr. med. Claudia Croos-M\u00fcller die Kriterien und Symptome der posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung (PTBS), gem\u00e4ss den Kriterien des in der Schweiz und in der Praxis \u00fcblichen <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">ICD 10<\/span>. (Video aufgenommen an den Fortbildungstagen HfH im Januar 2014).<\/div>\r\n<div>\r\n<figure class=\"wp-block-video\"><video src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/64_Croos-PTBS-5.mp4\" controls=\"controls\" width=\"1000\" height=\"150\"><track src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/64_Croos-PTBS-5.vtt\" srclang=\"de\" label=\"Deutsch\" kind=\"subtitles\" \/><\/video><\/figure>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Video: PTBS: Verhaltensbeobachtung<\/h2>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Example2\">Auff\u00e4lliges und herausfordendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen entsteht gem\u00e4ss Croos-M\u00fcller (2014) oft auf dem Hintergrund von traumatischen Erlebnissen und nachfolgenden Belastungsst\u00f6rungen.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Example2\">Im folgenden Videoausschnitt beschreibt Dr. med. Claudia Croos-M\u00fcller Verhaltensbeobachtungen an Kindern mit PTBS und traumatischen St\u00f6rungen (Video aufgenommen an den Fortbildungstagen HfH im Januar 2014).<\/p>\r\n\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-video\"><video src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/65_Croos-PTBS-6.mp4\" controls=\"controls\" width=\"1000\" height=\"150\"><track src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/65_Croos-PTBS-6.vtt\" srclang=\"de\" label=\"Deutsch\" kind=\"subtitles\" \/><\/video><\/figure>\r\n\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Warum entwickeln Menschen eine PTBS?<\/h2>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Nicht alle Menschen sind gleichermassen f\u00fcr Belastungsst\u00f6rungen anf\u00e4llig. Zu den m\u00f6glichen Risikofaktoren schreibt Comer (2008):<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_StandardMitEinzug\">Eine Belastungsst\u00f6rung kann durch aussergew\u00f6hnliche traumatische Ereignisse ausgel\u00f6st werden. Das belastende Ereignis allein bietet jedoch keine vollst\u00e4ndige Erkl\u00e4rung. Zwar zieht ein solches Trauma sicher jeden, der es durchmacht, in Mitleidenschaft, doch nur bestimmte Menschen entwickeln eine dieser St\u00f6rungen. Die Suche nach Risikofaktoren wird dadurch erschwert, dass diese Faktoren meistens erst retrospektiv, das heisst in der Erinnerung der bereits an posttraumatischer Belastungsreaktion leidenden Patienten erhoben werden k\u00f6nnen. Diese Tatsache ist m\u00f6glicherweise f\u00fcr die Diskrepanz der Befunde verantwortlich.<\/p>\r\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_StandardMitEinzug\">Es ist noch nicht gekl\u00e4rt, warum manche Menschen eine Belastungsst\u00f6rung entwickeln und andere nicht, aber die folgenden Faktoren k\u00f6nnten entscheidend dabei beteiligt sein: biologische Prozesse, die Pers\u00f6nlichkeit, Kindheitserfahrungen, das soziale Unterst\u00fctzungssystem der Betroffenen und der Schweregrad des Traumas; diese Bedingungen k\u00f6nnen auch untereinander zusammenh\u00e4ngen (Comer, 2008, S. 157).<\/p>\r\n\r\n<\/div>","rendered":"<figure id=\"attachment_805\" aria-describedby=\"caption-attachment-805\" style=\"width: 335px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-805 size-full\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174.png\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174.png 335w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174-300x200.png 300w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174-65x43.png 65w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-174-225x150.png 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-805\" class=\"wp-caption-text\">(c) apotheken-umschau.de\/<\/figcaption><\/figure>\n<h3 class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Strong\">Trauma<\/span><\/h3>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Als <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Trauma<\/i><\/span> bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Ersch\u00fctterung (psychische Verletzung), welche durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde. In diesem Kontext spricht man auch von <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Psychotrauma<\/i><\/span>. Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet und kann sowohl das ausl\u00f6sende Ereignis, aber auch die Symptome oder das hervorgerufene Leiden bezeichnen.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Traumatische Erlebnisse<\/i><\/span> entstehen durch subjektiv unertr\u00e4gliche Erfahrungen, die den normalen Lebensablauf unterbrechen, und die von den Betroffenen nur \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum\u00a0 verarbeitet werden k\u00f6nnen (Petermann et al., 2011).<\/p>\n<h3 class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Strong\">Belastungsst\u00f6rungen <\/span><\/h3>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Eine psychische Belastung kann viele Formen und Ausmasse annehmen, und wir sind alle davon betroffen. Wir empfinden immer dann eine gewisse Bedrohung, wenn wir mit Forderungen oder Anl\u00e4ssen konfrontiert sind, die uns irgendeine \u00c4nderung abverlangen. Dieser Stresszustand besteht aus zwei Komponenten: einem Stressor \u2014 dem Ereignis, das die Anforderungen erzeugt \u2014 und einer Stressreaktion \u2014 den spezifischen Reaktionen einer Person auf diese Anforderungen.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Stressoren k\u00f6nnen im Leben in verschiedener Form auftreten: als allt\u00e4gliche Belastungen wie Berufsverkehr oder pl\u00f6tzlich erscheinender, unerwarteter Besuch, als einschneidendere Lebensereignisse oder \u00dcberg\u00e4nge, als lang andauernde Probleme wie Armut, schwache Gesundheit oder beengte Wohnverh\u00e4ltnisse und als traumatische Ereignisse wie Unf\u00e4lle, \u00dcberf\u00e4lle, Wirbelst\u00fcrme oder Krieg (Comer, 2008).<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\"><span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>Belastungsst\u00f6rungen<\/i><\/span> sind eine fest umschriebene Gruppe von St\u00f6rungen mit wenigen Diagnosen. Dazu geh\u00f6ren (Petermann et al., 2011):<\/p>\n<ul class=\"ilc_list_u_BulletedList\">\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">die posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">die akute Belastungsst\u00f6rung<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Anpassungsst\u00f6rungen<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">M\u00f6gliche<em> Reaktionen auf Stressoren<\/em> beschreibt Comer (2008): Eine der Schl\u00fcsselreaktionen auf einen Stressor, den wir als bedrohlich bewerten, ist das Gef\u00fchl von Furcht. Furcht besteht im Grunde aus einem ganzen B\u00fcndel von Reaktionen \u2014 k\u00f6rperlichen, emotionalen und kognitiven. K\u00f6rperlich geschieht Folgendes: Wir schwitzen, unsere Atmung wird schneller, unsere Muskeln spannen sich an, und unser Herz schl\u00e4gt rascher. Wir werden vielleicht blass und bekommen G\u00e4nsehaut, unsere Lippen zittern, und wir empfinden Brechreiz. Wenn die Situation extrem bedrohlich ist, k\u00f6nnen wir Gef\u00fchle wie Entsetzen, Grauen und sogar Panik empfinden. Die Furcht kann unsere Konzentrationsf\u00e4higkeit beeintr\u00e4chtigen und unsere Sicht der Welt verzerren. Wir \u00fcbertreiben vielleicht den Schaden, der uns droht, oder begehen Ged\u00e4chtnisirrt\u00fcmer, wenn die Bedrohung vor\u00fcber ist (Comer, 2008, S. 150).<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Vergleiche zum selben Thema im Modul <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">Kognitive Modelle<\/span>: <a id=\"il__pg_5714_30336_1\" class=\"ilc_link_IntLink\" href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/chapter\/kognitive-verhaltenstherapie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Soziale Phobie und posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/a><\/p>\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Video: Wohlbefinden und Trauma<\/h2>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Im folgenden Videoausschnitt beschreibt Dr. med. Claudia Croos-M\u00fcller die Grundlagen menschlichen Wohlbefindens und die folgenschweren Auswirkungen eines Traumas (Video aufgenommen an den Fortbildungstagen HfH im Januar 2014).<\/p>\n<figure class=\"wp-block-video\"><video src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/63_Croos-TraumaGrundl4.mp4\" controls=\"controls\" width=\"1000\" height=\"150\"><track src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/63_Croos-TraumaGrundl4.vtt\" srclang=\"de\" label=\"Deutsch\" kind=\"subtitles\" \/><\/video><\/figure>\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/h2>\n<figure id=\"attachment_806\" aria-describedby=\"caption-attachment-806\" style=\"width: 268px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-806 size-full\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175.png\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175.png 268w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175-65x49.png 65w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/image-175-225x169.png 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-806\" class=\"wp-caption-text\">(c) de.wikihow.com\/<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Manche Menschen leiden an einer <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">akuten <i>Belastungsst\u00f6rung<\/i><\/span> oder einer <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung<\/i><\/span>, die infolge eines traumatischen Ereignisses entstanden ist. Das Ereignis enth\u00e4lt eine tats\u00e4chliche oder drohende schwere Verletzung oder eine Bedrohung des Lebens der betroffenen Person oder auch einer nahestehenden Person. Anders als bei Angst- oder Panikst\u00f6rungen, die von Gegenst\u00e4nden oder Situationen ausgel\u00f6st werden, die f\u00fcr die meisten Menschen nicht bedrohlich sind, d\u00fcrften die Situationen, die eine akute oder posttraumatische Belastungsst\u00f6rung ausl\u00f6sen, f\u00fcr jeden Menschen traumatisch sein (z.B. Kriegsereignisse, Vergewaltigung, Erdbeben, ein Flugzeugabsturz) (Comer, 2008).<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Zu den Symptomen gem\u00e4ss DSM-IV schreibt Comer (2008, S. 153): Das<span class=\"ilc_text_inline_Emph\"> <i>DSM-IV<\/i><\/span> sieht vor, dass das Muster als <span class=\"ilc_text_inline_Emph\"><i>akute Belastungsst\u00f6rung<\/i><\/span> diagnostiziert wird, wenn die Angstsymptome innerhalb von vier Wochen nach dem traumatischen Ereignis auftreten und zwischen zwei und 28 Tage anhalten. Bestehen die Symptome l\u00e4nger als 28 Tage, ist die Diagnose <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/span> angemessen. Etwa 80 Prozent aller F\u00e4lle mit akuter Belastungsreaktion entwickeln eine <i>posttraumatische Belastungsst\u00f6rung<\/i>. Von den Unterschieden in Beginn und Dauer abgesehen, sind die beiden Krankheitsbilder nahezu identisch und umfassen die folgenden Symptome:<\/p>\n<ol class=\"ilc_list_o_NumberedList\">\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">St\u00e4ndiges Wiedererleben des traumatischen Ereignisses: Die Person hat wiederholte Erinnerungen an das Ereignis oder stark belastende Tr\u00e4ume davon (Elsesser et al. 2004; Michael et al. 2005). Einige Betroffene erleben das Ereignis so lebhaft wieder, dass sie glauben, sie bef\u00e4nden sich wirklich wieder in der traumatischen Situation (Flashbacks).<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Vermeidung: Die Person vermeidet gew\u00f6hnlich Aktivit\u00e4ten oder Situationen, die an das Trauma erinnern, und versucht in der Regel, damit verbundene Gedanken, Gef\u00fchle oder Gespr\u00e4che zu vermeiden (Marx &amp; Sloan 2005).<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Einschr\u00e4nkung der Reagibilit\u00e4t: Die Person f\u00fchlt sich von anderen Menschen isoliert oder entfremdet oder verliert das Interesse an Aktivit\u00e4ten, die ihr zuvor Freude bereiteten. Die reduzierte Reaktionsf\u00e4higkeit tritt besonders bei einer akuten Belastungsst\u00f6rung hervor, bei der zus\u00e4tzlich Anzeichen von Dissoziation vorhanden sein k\u00f6nnen (Marx &amp; Sloan 2005): Benommenheit, Ged\u00e4chtnisverlust, Derealisation (das Gef\u00fchl, die Umgebung sei unwirklich oder fremd) oder Depersonalisation (das Gef\u00fchl, die eigenen Gedanken oder der eigene K\u00f6rper seien unwirklich oder fremd).<\/li>\n<li class=\"ilc_list_item_StandardListItem\">Erh\u00f6htes Erregungsniveau, Angst und Schuldgef\u00fchle: Menschen mit diesen St\u00f6rungen k\u00f6nnen Hypervigilanz, \u00fcbertriebene Schreckreaktionen, Schlafst\u00f6rungen oder andere Zeichen eines erh\u00f6hten Erregungsniveaus sowie Konzentrations- oder Ged\u00e4chtnisschwierigkeiten oder Schlafst\u00f6rungen zeigen (Breslau et al. 2005). Manche empfinden schwere Schuldgef\u00fchle, weil sie das traumatische Ereignis \u00fcberlebt haben und andere nicht. Manche f\u00fchlen sich auch schuldig wegen der Handlungen, die sie unternehmen mussten, um zu \u00fcberleben.<\/li>\n<\/ol>\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Video: PTBS: Kriterien und Symptome<\/h2>\n<div class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Im folgenden Videoausschnitt beschreibt Dr. med. Claudia Croos-M\u00fcller die Kriterien und Symptome der posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung (PTBS), gem\u00e4ss den Kriterien des in der Schweiz und in der Praxis \u00fcblichen <span class=\"ilc_text_inline_Emph\">ICD 10<\/span>. (Video aufgenommen an den Fortbildungstagen HfH im Januar 2014).<\/div>\n<div>\n<figure class=\"wp-block-video\"><video src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/64_Croos-PTBS-5.mp4\" controls=\"controls\" width=\"1000\" height=\"150\"><track src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/64_Croos-PTBS-5.vtt\" srclang=\"de\" label=\"Deutsch\" kind=\"subtitles\" \/><\/video><\/figure>\n<\/div>\n<div>\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Video: PTBS: Verhaltensbeobachtung<\/h2>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Example2\">Auff\u00e4lliges und herausfordendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen entsteht gem\u00e4ss Croos-M\u00fcller (2014) oft auf dem Hintergrund von traumatischen Erlebnissen und nachfolgenden Belastungsst\u00f6rungen.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Example2\">Im folgenden Videoausschnitt beschreibt Dr. med. Claudia Croos-M\u00fcller Verhaltensbeobachtungen an Kindern mit PTBS und traumatischen St\u00f6rungen (Video aufgenommen an den Fortbildungstagen HfH im Januar 2014).<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<figure class=\"wp-block-video\"><video src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/65_Croos-PTBS-6.mp4\" controls=\"controls\" width=\"1000\" height=\"150\"><track src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/verhalten\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2020\/02\/65_Croos-PTBS-6.vtt\" srclang=\"de\" label=\"Deutsch\" kind=\"subtitles\" \/><\/video><\/figure>\n<\/div>\n<div>\n<h2 class=\"ilc_page_title_PageTitle\">Warum entwickeln Menschen eine PTBS?<\/h2>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_Standard\">Nicht alle Menschen sind gleichermassen f\u00fcr Belastungsst\u00f6rungen anf\u00e4llig. Zu den m\u00f6glichen Risikofaktoren schreibt Comer (2008):<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_StandardMitEinzug\">Eine Belastungsst\u00f6rung kann durch aussergew\u00f6hnliche traumatische Ereignisse ausgel\u00f6st werden. Das belastende Ereignis allein bietet jedoch keine vollst\u00e4ndige Erkl\u00e4rung. Zwar zieht ein solches Trauma sicher jeden, der es durchmacht, in Mitleidenschaft, doch nur bestimmte Menschen entwickeln eine dieser St\u00f6rungen. Die Suche nach Risikofaktoren wird dadurch erschwert, dass diese Faktoren meistens erst retrospektiv, das heisst in der Erinnerung der bereits an posttraumatischer Belastungsreaktion leidenden Patienten erhoben werden k\u00f6nnen. Diese Tatsache ist m\u00f6glicherweise f\u00fcr die Diskrepanz der Befunde verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"ilc_Paragraph ilc_text_block_StandardMitEinzug\">Es ist noch nicht gekl\u00e4rt, warum manche Menschen eine Belastungsst\u00f6rung entwickeln und andere nicht, aber die folgenden Faktoren k\u00f6nnten entscheidend dabei beteiligt sein: biologische Prozesse, die Pers\u00f6nlichkeit, Kindheitserfahrungen, das soziale Unterst\u00fctzungssystem der Betroffenen und der Schweregrad des Traumas; diese Bedingungen k\u00f6nnen auch untereinander zusammenh\u00e4ngen (Comer, 2008, S. 157).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trauma Als Trauma bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Ersch\u00fctterung (psychische Verletzung), welche durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde. In diesem Kontext spricht man auch von Psychotrauma. 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