{"id":41,"date":"2021-10-25T21:59:43","date_gmt":"2021-10-25T19:59:43","guid":{"rendered":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/?post_type=chapter&#038;p=41"},"modified":"2022-10-19T16:54:52","modified_gmt":"2022-10-19T14:54:52","slug":"pravalenz-von-sehbeeintrachtigungen-und-blindheit","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/chapter\/pravalenz-von-sehbeeintrachtigungen-und-blindheit\/","title":{"raw":"Definition Sehbeeintr\u00e4chtigungen und Blindheit","rendered":"Definition Sehbeeintr\u00e4chtigungen und Blindheit"},"content":{"raw":"In den deutschsprachigen L\u00e4ndern ist insbesondere die sozialrechtlich-medizinischen Bezeichnungen der DOG (Deutsche Ophtalmologische Geselleschaft) verbreitet. Unterschieden werden\u00a0<em>Sehbehinderung<\/em>,\u00a0<em>hochgradige Sehbehinderung<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Blindheit<\/em>. Als Oberbegriff wird h\u00e4ufig der Begriff\u00a0<em>Sehbeeintr\u00e4chtigung<\/em>\u00a0(manchmal auch\u00a0<em>Sehsch\u00e4digung<\/em>) genutzt.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation.png\"><img class=\"alignnone wp-image-139\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-300x65.png\" alt=\"\" width=\"929\" height=\"200\" \/><\/a>\r\n\r\nAls sehbehindert gelten Personen mit einem <strong>Visus (=Sehverm\u00f6gen)\u00a0<\/strong> \u2264 0.3, als hochgradig sehbehindert Personen mit einem Visus\u00a0 \u2264 0.05 und als blind Menschen mit einem Visus \u2264 0.02. Dabei ist die Sehsch\u00e4rfe auf dem besseren Auge entscheidend (gemessen mit Korrektur wie Brille oder Kontaktlinse). Zus\u00e4tzlich werden auch Einschr\u00e4nkungen des Gesichtsfeldes ber\u00fccksichtigt. Sozialrechtlich-medizinisch als \u201eblind\u201c bezeichnete Menschen k\u00f6nnen demnach durchaus noch u\u0308ber (sehr begrenzte) visuelle Wahrnehmungsm\u00f6glichkeiten verfu\u0308gen.\r\n<p class=\"p1\">Die Bedeutung der sozialrechtlichen Klassifikationen liegt nicht darin vorherzusagen, wie jemand sein Sehverm\u00f6gen einsetzt und Seheindru\u0308cke auswertet. <em>\u201eKlassifikationen machen nur dann eine Aussage u\u0308ber die M\u00f6glichkeiten und Schwierigkeiten, die eine Person hat, wenn sie sich auf Strukturen, Funktionen, Aktivit\u00e4t und die Partizipation beziehen und die Umweltfaktoren mit beru\u0308cksichtigen. lm Allge<span class=\"s1\">meinen <\/span>dienen sie vor allem der Vereinheitlichung der Sprachregelungen, dem Zugang zu Hilfesystemen und dem Vergleich. Die Zuordnung einer individuellen Person zu einer Kategorie macht keine Aussage u\u0308ber deren individuelle M\u00f6glich<span class=\"s1\">keiten\" <\/span><\/em>(Walthes, 2014, S. 60).<\/p>\r\nAus diesem Grund wird im p\u00e4dagogischen Kontext h\u00e4ufig auf das bio-psychosoziale Modell der <strong>ICF<\/strong> oder das <strong>W\u00fcrfelmodell<\/strong> von Anne Corn (1983) zur\u00fcckgegriffen, um das Sehbeeintr\u00e4chtigung m\u00f6glichst funktional zu beschreiben. Die <strong>sozialrechtliche Klassifikation<\/strong> anhand des Visus (siehe oben) ist wiederum die Voraussetzung f\u00fcr die Feststellung des sonder- und heilp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarfs (durch einen Mediziner) und weiterer Zuwendungen wie beispielsweise Hilfsmittel.\r\n<div class=\"textbox shaded\"><strong>WICHTIG<\/strong>: (1) Visuelle F\u00e4higkeiten (z.B. Sehsch\u00e4rfe, Gesichtsfeld, Kontrast), (2) individuelle Voraussetzungen (z.B. Wie geht jemand mit seiner Sehbeeintr\u00e4chtigung um?) und (3) Umweltgegebenheiten (z.B. Vergr\u00f6sserung, Farbe, Licht, Kontrast, Positionierung, Zeit) beeinflussen massgeblich das Erleben einer Sehbeeintr\u00e4chtigung und erkl\u00e4ren, warum auch Menschen mit identischen Diagnosen sich funktional und im Erleben ihrer Sehbeeintr\u00e4chtigung stark unterscheiden k\u00f6nnen.<\/div>\r\n<h2>Visus (= Sehsch\u00e4rfe)<\/h2>\r\nGrundlage f\u00fcr die Klassifikationen von Sehbeeintr\u00e4chtigungen ist die Sehsch\u00e4rfe. Um diese zu messen muss die Testperson Sehzeichen (ab dem Schulalter meist Buchstaben oder Zahlen) in einer Normdistanz erkennen. Diese Sehzeichen werden auch als Optotypen bezeichnet.\r\n\r\nAus der Differenz zwischen Normdistanz und tats\u00e4chlicher Pr\u00fcfdistanz l\u00e4sst sich die Sehsch\u00e4rfe folgendermassen errechnen: [latex]Visus = \\frac{Pr\u00fcfdistanz}{Normdistanz}[\/latex]\r\n\r\nDas nachfolgende Beispiel verdeutlicht wie man den Visus berechnen kann:\r\n\r\n[video width=\"944\" height=\"531\" m4v=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Sehscha\u0308rfe-Visus.m4v\"][\/video]\r\n\r\nNeben Visuswerten f\u00fcr die Ferne kann mit entsprechend normierten Pr\u00fcftafeln auch ein Nahvisus bestimmt werden. Dieser ist im schulischen Kontext bei Lese- und Schreibt\u00e4tigkeiten von grosser Bedeutung. Visuswerte werden in den deutschprachigen L\u00e4ndern meistens als Dezimalzahl geschrieben w\u00e4hrend in den englischsprachigen L\u00e4ndern die Darstellung in einem Bruch \u00fcblich ist.\r\n<h2><a id=\"simulation-sehschaerfe\"><\/a>Simulation Sehsch\u00e4rfe<\/h2>\r\nEin niedriger Visus kann sich auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche auswirken, z.B. auf die Personenerkennung, die Erkennung von Gestik und Mimik, die Erkennung von Verkehrsschildern oder Warnhinweisen, auf Lesen &amp; Schreiben, die Erkennung von Details und somit Informationen \u00fcber die Umwelt, Objekte und Formen, wodurch die Begriffsbildung erschwert sein kann.\r\n<div><\/div>\r\n<div>Erkennen Sie, was an der Tafel geschrieben steht?<\/div>\r\n<div>[h5p id=\"17\"]<\/div>\r\n<div><\/div>\r\n<div>Erkennen Sie, wie viele Autos auf der Strasse fahren?<\/div>\r\n<div>[h5p id=\"18\"]<\/div>\r\n<div><\/div>\r\n<div>Erkennen Sie, die Gesichtsausdr\u00fccke der Kinder?<\/div>\r\n<div>[h5p id=\"19\"]<\/div>\r\n<div><\/div>\r\n<div>Erkennen Sie die Lernmaterialien?<\/div>\r\n<div>[h5p id=\"20\"]<\/div>\r\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\r\n[h5p id=\"21\"]\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>In den deutschsprachigen L\u00e4ndern ist insbesondere die sozialrechtlich-medizinischen Bezeichnungen der DOG (Deutsche Ophtalmologische Geselleschaft) verbreitet. Unterschieden werden\u00a0<em>Sehbehinderung<\/em>,\u00a0<em>hochgradige Sehbehinderung<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Blindheit<\/em>. Als Oberbegriff wird h\u00e4ufig der Begriff\u00a0<em>Sehbeeintr\u00e4chtigung<\/em>\u00a0(manchmal auch\u00a0<em>Sehsch\u00e4digung<\/em>) genutzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-139\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-300x65.png\" alt=\"\" width=\"929\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-300x65.png 300w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-1024x220.png 1024w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-768x165.png 768w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-1536x331.png 1536w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-65x14.png 65w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-225x48.png 225w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation-350x75.png 350w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Klassifikation.png 1542w\" sizes=\"auto, (max-width: 929px) 100vw, 929px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als sehbehindert gelten Personen mit einem <strong>Visus (=Sehverm\u00f6gen)\u00a0<\/strong> \u2264 0.3, als hochgradig sehbehindert Personen mit einem Visus\u00a0 \u2264 0.05 und als blind Menschen mit einem Visus \u2264 0.02. Dabei ist die Sehsch\u00e4rfe auf dem besseren Auge entscheidend (gemessen mit Korrektur wie Brille oder Kontaktlinse). Zus\u00e4tzlich werden auch Einschr\u00e4nkungen des Gesichtsfeldes ber\u00fccksichtigt. Sozialrechtlich-medizinisch als \u201eblind\u201c bezeichnete Menschen k\u00f6nnen demnach durchaus noch u\u0308ber (sehr begrenzte) visuelle Wahrnehmungsm\u00f6glichkeiten verfu\u0308gen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Bedeutung der sozialrechtlichen Klassifikationen liegt nicht darin vorherzusagen, wie jemand sein Sehverm\u00f6gen einsetzt und Seheindru\u0308cke auswertet. <em>\u201eKlassifikationen machen nur dann eine Aussage u\u0308ber die M\u00f6glichkeiten und Schwierigkeiten, die eine Person hat, wenn sie sich auf Strukturen, Funktionen, Aktivit\u00e4t und die Partizipation beziehen und die Umweltfaktoren mit beru\u0308cksichtigen. lm Allge<span class=\"s1\">meinen <\/span>dienen sie vor allem der Vereinheitlichung der Sprachregelungen, dem Zugang zu Hilfesystemen und dem Vergleich. Die Zuordnung einer individuellen Person zu einer Kategorie macht keine Aussage u\u0308ber deren individuelle M\u00f6glich<span class=\"s1\">keiten&#8220; <\/span><\/em>(Walthes, 2014, S. 60).<\/p>\n<p>Aus diesem Grund wird im p\u00e4dagogischen Kontext h\u00e4ufig auf das bio-psychosoziale Modell der <strong>ICF<\/strong> oder das <strong>W\u00fcrfelmodell<\/strong> von Anne Corn (1983) zur\u00fcckgegriffen, um das Sehbeeintr\u00e4chtigung m\u00f6glichst funktional zu beschreiben. Die <strong>sozialrechtliche Klassifikation<\/strong> anhand des Visus (siehe oben) ist wiederum die Voraussetzung f\u00fcr die Feststellung des sonder- und heilp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarfs (durch einen Mediziner) und weiterer Zuwendungen wie beispielsweise Hilfsmittel.<\/p>\n<div class=\"textbox shaded\"><strong>WICHTIG<\/strong>: (1) Visuelle F\u00e4higkeiten (z.B. Sehsch\u00e4rfe, Gesichtsfeld, Kontrast), (2) individuelle Voraussetzungen (z.B. Wie geht jemand mit seiner Sehbeeintr\u00e4chtigung um?) und (3) Umweltgegebenheiten (z.B. Vergr\u00f6sserung, Farbe, Licht, Kontrast, Positionierung, Zeit) beeinflussen massgeblich das Erleben einer Sehbeeintr\u00e4chtigung und erkl\u00e4ren, warum auch Menschen mit identischen Diagnosen sich funktional und im Erleben ihrer Sehbeeintr\u00e4chtigung stark unterscheiden k\u00f6nnen.<\/div>\n<h2>Visus (= Sehsch\u00e4rfe)<\/h2>\n<p>Grundlage f\u00fcr die Klassifikationen von Sehbeeintr\u00e4chtigungen ist die Sehsch\u00e4rfe. Um diese zu messen muss die Testperson Sehzeichen (ab dem Schulalter meist Buchstaben oder Zahlen) in einer Normdistanz erkennen. Diese Sehzeichen werden auch als Optotypen bezeichnet.<\/p>\n<p>Aus der Differenz zwischen Normdistanz und tats\u00e4chlicher Pr\u00fcfdistanz l\u00e4sst sich die Sehsch\u00e4rfe folgendermassen errechnen: [latex]Visus = \\frac{Pr\u00fcfdistanz}{Normdistanz}[\/latex]<\/p>\n<p>Das nachfolgende Beispiel verdeutlicht wie man den Visus berechnen kann:<\/p>\n<div style=\"width: 944px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-41-1\" width=\"944\" height=\"531\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Sehscha\u0308rfe-Visus.m4v?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Sehscha\u0308rfe-Visus.m4v\">https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/Sehscha\u0308rfe-Visus.m4v<\/a><\/video><\/div>\n<p>Neben Visuswerten f\u00fcr die Ferne kann mit entsprechend normierten Pr\u00fcftafeln auch ein Nahvisus bestimmt werden. Dieser ist im schulischen Kontext bei Lese- und Schreibt\u00e4tigkeiten von grosser Bedeutung. Visuswerte werden in den deutschprachigen L\u00e4ndern meistens als Dezimalzahl geschrieben w\u00e4hrend in den englischsprachigen L\u00e4ndern die Darstellung in einem Bruch \u00fcblich ist.<\/p>\n<h2><a id=\"simulation-sehschaerfe\"><\/a>Simulation Sehsch\u00e4rfe<\/h2>\n<p>Ein niedriger Visus kann sich auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche auswirken, z.B. auf die Personenerkennung, die Erkennung von Gestik und Mimik, die Erkennung von Verkehrsschildern oder Warnhinweisen, auf Lesen &amp; Schreiben, die Erkennung von Details und somit Informationen \u00fcber die Umwelt, Objekte und Formen, wodurch die Begriffsbildung erschwert sein kann.<\/p>\n<div><\/div>\n<div>Erkennen Sie, was an der Tafel geschrieben steht?<\/div>\n<div>\n<div id=\"h5p-17\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-17\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"17\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"B1 - Tafel\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Erkennen Sie, wie viele Autos auf der Strasse fahren?<\/div>\n<div>\n<div id=\"h5p-18\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-18\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"18\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Strassenverkehr\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Erkennen Sie, die Gesichtsausdr\u00fccke der Kinder?<\/div>\n<div>\n<div id=\"h5p-19\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-19\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"19\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Gesichter\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Erkennen Sie die Lernmaterialien?<\/div>\n<div>\n<div id=\"h5p-20\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-20\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"20\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Lernmaterial\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<div id=\"h5p-21\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-21\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"21\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Zusammenfassung Blindheit und Sehbeeintr\u00e4chtigung\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den deutschsprachigen L\u00e4ndern ist insbesondere die sozialrechtlich-medizinischen Bezeichnungen der DOG (Deutsche Ophtalmologische Geselleschaft) verbreitet. 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