{"id":32,"date":"2021-10-25T21:54:18","date_gmt":"2021-10-25T19:54:18","guid":{"rendered":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/?post_type=chapter&#038;p=32"},"modified":"2021-10-31T16:43:36","modified_gmt":"2021-10-31T15:43:36","slug":"horsehbeeintrachtigungen-und-taubblindheit","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/chapter\/horsehbeeintrachtigungen-und-taubblindheit\/","title":{"raw":"K\u00f6rperlich-motorische Entwicklung und Sehbeeintr\u00e4chtigungen","rendered":"K\u00f6rperlich-motorische Entwicklung und Sehbeeintr\u00e4chtigungen"},"content":{"raw":"Das gro\u00dfe Spektrum m\u00f6glicher k\u00f6rperlicher Beeintr\u00e4chtigungen macht es schwierig, sie zu kategorisieren. Im Allgemeinen sind k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigungen struktureller oder neuronaler Natur oder das Ergebnis eines Sch\u00e4del-Hirn-Traumas.\r\n\r\nViele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit k\u00f6rperlichen Behinderungen und Sehbeeintr\u00e4chtigungen haben <strong>Zerebralparese<\/strong> (= Gruppe von Symptomen mit Bewegungsst\u00f6rungen), welche die Muskelkoordination, die motorische Funktion der Gliedma\u00dfen und die neurologische Funktion des Gehirns und des zentralen Nervensystems beeintr\u00e4chtigt. Es kann durch Anoxie (Sauerstoffmangel im Gehirn), Geburtstrauma oder abweichende Entwicklung des Gehirns oder des Neuralrohrs (= Vorl\u00e4uferstruktur des Nervensystems) verursacht werden. Bei Kindern mit Zerebralparese treten h\u00e4ufig auch visuelle Problemem wie Schielen, herabh\u00e4ngende Augenlieder, Schwierigkeiten in der visuomotirischen Koordination und mehr vor.\r\n\r\n<a style=\"font-weight: bold;font-size: 1em\" href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb.jpeg\"><img class=\"wp-image-71 size-medium\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb-300x199.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>\r\n\r\nEin Jungen mit Zerebralparese und zus\u00e4tzlichem F\u00f6rderbedarf im Bereich Sehen\r\n<div class=\"textbox shaded\">In der Praxis empfiehlt sich eine Kooperation zwischen SHP mit dem Schwerpunkt k\u00f6perliche-motorische Entwicklung und Sehen. Im Zuge einer kollegialen Beratung k\u00f6nnen viele Umweltanpassungen (z.B. beim Lernmaterial, der Beleuchtung, der Vergr\u00f6sserung, dem Kontrast usw.) diskutiert und angepasst werden. In der multiprofessionellen Zusammenarbeit liegt dabei eine grosse Chance. Im Kapitel \"<em>Kontakstellen im F\u00f6rderschwerpunkt Sehen<\/em>\" dieser Lernumgebungen erhalten Sie eine \u00dcbersicht \u00fcber m\u00f6gliche Analufstellen in der Schweiz.<\/div>\r\nAndere k\u00f6rperliche Behinderungen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Sehbeeintr\u00e4chtigungen haben k\u00f6nnen, sind Muskeldystrophie, Spina bifida (= offener R\u00fccken) und k\u00f6rperliche Behinderungen infolge eines Schlaganfalls. Diese Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ben\u00f6tigen ebenfalls die Unterst\u00fctzung von SHP mit dem Schwerpunkt Sehbeeintr\u00e4chtigung sowie Unterst\u00fctzung von Fachpersonen aus dem Bereich Logop\u00e4die, Ergotherapie, Physiotherapie und Physiomotorik sowie SHPs anderen Disziplinen.\r\n\r\nFachleute, die mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit Sehbeeintr\u00e4chtigungen und k\u00f6rperlichen Behinderungen arbeiten, sollten Ger\u00e4te zur Unterst\u00fctzung unabh\u00e4ngiger Bewegungen (Gehen, Sitzen und Stehen) und Ger\u00e4ten zum Essen kennen. Au\u00dferdem m\u00fcssen Fachkr\u00e4fte darin geschult werden, wie sie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit k\u00f6rperlichen Behinderungen am besten positionieren und mit ihnen umgehen.\r\n\r\nViele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Sehbeeintr\u00e4chtigungen und Mehrfachbehinderungen k\u00f6nnen auch Anf\u00e4lle erfahren. Anf\u00e4lle sind pl\u00f6tzliche Ver\u00e4nderungen des Verhaltens, der motorischen Funktion oder der Empfindung, die durch elektrochemische Ver\u00e4nderungen im Gehirn verursacht werden (Freeman, Vining, &amp; Pillas, 2003). Anfallsleiden k\u00f6nnen durch unzureichenden Sauerstoffgehalt, niedrige Blutzuckerwerte, toxische Substanzen, sehr hohes Fieber, Tumore und traumatische Vorf\u00e4lle verursacht werden, die Gehirnblutungen verursachen. <strong>Epilepsie<\/strong> ist ein Zustand, bei dem Anf\u00e4lle in der Regel wiederholt und spontan im Laufe der Zeit auftreten. Anf\u00e4lle werden nicht durch eine andere Erkrankung verursacht. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Anfallsleiden weisen oft kognitive Beeintr\u00e4chtigungen auf. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die schwerere Mehrfachbehinderungen haben, neigen zudem zu Anfallsst\u00f6rungen (Freeman et al., 2003).\r\n\r\nDie Tabelle bietet eine Beschreibungen der Arten von Anfallsleiden sowie Erste-Hilfe-Anleitungen zum Umgang mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern w\u00e4hrend und nach einem Anfall (Thuppal &amp; Sobsey, 2004). P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen sollten bei einem Anfall die n\u00f6tigen Vorkehrungen treffen k\u00f6nnen.\r\n<h2>Anf\u00e4lle nach Symptomen kategorisieren<\/h2>\r\nAnf\u00e4lle unterscheiden sich in der Schwere und den Symptomen. In der nachfolgenden Auz\u00e4hlungen werden die h\u00e4ufigsten Formen von Anf\u00e4llen unterschieden:\r\n<ul>\r\n \t<li><strong><em>Partiell einsetzende Anf\u00e4lle: <\/em><\/strong>Das Kind bleibt bewusst. Einzelpersonen k\u00f6nnen sich wiederholt oder stereotyp verhalten. Dauert in der Regel einige Sekunden bis einige Minuten \u00f6fters. Kann \u00f6fters an starkem Augenblinzeln beobachtet werden.<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Komplexer partieller Anfall<\/strong> <\/em>(fr\u00fche Temporallappenepilepsie genannt): Das Bewusstsein ist beeintr\u00e4chtigt. Aura oder Prodrom sind \u00fcblich. H\u00e4ufig erknnbar an: Starren, Automatismen (wie Kauen, Lippenschmatzen, Murmeln oder Herumwedeln mit den H\u00e4nden) und Posieren (Drehen zur Seite oder ungew\u00f6hnliche Position eines Arms). Dauert in der Regel etwa 60-90 Sekunden und eine anschlie\u00dfende kurze Periode der Verwirrung<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Abwesenheitsanf\u00e4lle <\/strong><\/em>(fr\u00fcher Petit Mal Anfall genannt): Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins, die in der Regel 2-20 Sekunden dauert.<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Tonische Anf\u00e4lle <\/strong><\/em>(= Versteifung\/ Verkrampfung): H\u00e4ufig gibt es einen pl\u00f6tzlichen Beginn. Kennzeichen von generalisierenden Anf\u00e4llen sind starre Verl\u00e4ngerung oder Beugung des Kopfes, des Rumpfes und\/oder der Extremit\u00e4ten. Dauert in der Regel mehrere Sekunden, gelegentlich l\u00e4nger.<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Klonische Anf\u00e4lle<\/strong><\/em> (krampfhafte Anf\u00e4lle): Rhythmische, motorische, ruckartige Bewegungen von Armen, Beinen und K\u00f6rper. Dauert in der Regel l\u00e4nger als ein paar Sekunden.<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Myklonischer Anfall<\/strong><\/em>: Eine Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins kann aufgrund der K\u00fcrze schwer zu identifizieren sein. Ruckelnde, motorische Bewegungen, die weniger als eine Sekunde dauern.<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Prim\u00e4rer generalisierter tonisch-klonischer Anfall<\/strong><\/em>: Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins. Generalisierte tonische Ausdehnung der Extremit\u00e4ten, die einige Sekunden dauert. Klonische, rhythmische Bewegungen k\u00f6nnen von 10 Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern.<\/li>\r\n \t<li><em><strong>Atonischer Anfall<\/strong><\/em>: Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins. Ein kurzer Verlust des Haltungstonus f\u00fchrt oft zu St\u00fcrzen und manchmal zu Verletzungen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<div class=\"textbox textbox--key-takeaways\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\"><span style=\"color: #ffffff\"><strong>Erste Hilfe Massnahmen bei Anf\u00e4llen<\/strong><\/span><\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Entfernen Sie Gefahrenquellen aus der Umgebung des Kindes.<\/li>\r\n \t<li>Beaufsichtigen Sie das Kind, bis es vollst\u00e4ndig bei Bewusstsein ist.<\/li>\r\n \t<li>Schauen Sie genau auf die Uhr, wie lange der Anfall dauert. Diese Information ist wichtig f\u00fcr Mediziner.<\/li>\r\n \t<li>Bei schweren Anf\u00e4llen k\u00f6nnen Sie empfindliche K\u00f6rperteile durch Polster sch\u00fctzen.<\/li>\r\n \t<li>Lassen sie das Kind nach einem Anfall sich ausruhen.<\/li>\r\n \t<li>Untersuchen Sie das Kind nach dem Anfall auf Verletzungen.<\/li>\r\n \t<li>Bringen Sie das Kind nach dem Anfall in die stabile Seitenlage (falls erforderlich).<\/li>\r\n<\/ul>\r\nFolgende Dinge sollten Sie nicht tun:\r\n<ul>\r\n \t<li>Das Kind festhalten oder bewegen.<\/li>\r\n \t<li>Dem Kind n\u00e4hern, au\u00dfer es ist unbedingt notwendig.<\/li>\r\n \t<li>Lebensmittel oder Fl\u00fcssigkeiten einfl\u00f6\u00dfen, bevor das Kind vollst\u00e4ndig bei Bewusstsein ist.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<h2>Sch\u00e4del-Hirn-Trauma (SHT)<\/h2>\r\nEs ist nicht ungew\u00f6hnlich, dass SHP mit dem Schwerpunkt auf Sehbeeintr\u00e4chtigung und O&amp;M-Spezialisten (O&amp;M = Orientierung und Mobilit\u00e4t) mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern arbeiten, die Sch\u00e4del-Hirn-Trauma (manchmal abgek\u00fcrzt SHT) erlitten haben. Traumatische Hirnverletzungen sind das Ergebnis jeder Verletzung des Gehirns als Folge von Ereignissen wie schweren Schl\u00e4gen auf den Kopf, Hirntumoren, Hirnblutungen und Schlaganf\u00e4llen. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die ein Sch\u00e4del-Hirn-Trauma erlebt haben, k\u00f6nnen verschwommen oder doppelt sehen, Gesichtsfeldausf\u00e4lle und fehlendes binokulares Sehen haben. Wenn kurz nach der Geburt eine traumatische Hirnverletzung aufgetreten ist, verschwinden verschwommenes und doppeltes Sehen normalerweise. Wenn die Verletzung sp\u00e4ter in der Kindheit auftritt, k\u00f6nnen diese Defizite bestehen bleiben. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit SHT k\u00f6nnen eine Vielzahl von visuellen Wahrnehmungsschwierigkeiten haben. Abh\u00e4ngig von der Art der Verletzung k\u00f6nnen einige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen H\u00f6rverlust oder ein auditives Verarbeitungsproblem aufweisen. Einige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind leicht frustriert, wenn zu viele visuelle oder auditive Information pr\u00e4sentiert werden. Die folgenden Merkmale sind bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit SHT \u00fcblich:\r\n<div class=\"textbox textbox--key-takeaways\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\"><strong><span style=\"color: #ffffff\">Folgende visuelle Probleme finden sich h\u00e4ufig bei Kindern mit k\u00f6rperlich-motorischen Beeintr\u00e4chtigungen<\/span><\/strong><\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Schwierigkeiten mit der binokularen Funktion (Strabismus = Schielen, okulomotorische Dysfunktion (=Augenbewegungen), Konvergenz und Anomalien bei der Akkommodation)<\/li>\r\n \t<li>Schwierigkeiten bei der Akkommodation (= Nahsehen)<\/li>\r\n \t<li>Seltenes Blinzeln<\/li>\r\n \t<li>Unf\u00e4higkeit, r\u00e4umliche Beziehungen zwischen Objekten wahrzunehmen (r\u00e4umliche Disorganisation)<\/li>\r\n \t<li>schlechte Fixierung und visuelles Verfolgen von Bewegungen und Objekten<\/li>\r\n \t<li>Zwangshaltung (oft zur Anpassung an eine Sehbeeintr\u00e4chtigung)<\/li>\r\n \t<li>Doppelbilder<\/li>\r\n \t<li>Ungeschicklichkeit<\/li>\r\n \t<li>statische Objekte scheinen sich zu bewegen<\/li>\r\n \t<li>Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschw\u00e4che<\/li>\r\n \t<li>schlechtes visuelles Ged\u00e4chtnis<\/li>\r\n \t<li>Unf\u00e4higkeit, ein ganzes Bild wahrzunehmen oder seine Einzelteile zu einem Ganzen zusammenzusetzen (Simultanagnosie)<\/li>\r\n \t<li>Leseunf\u00e4higkeit trotz Schreibf\u00e4higkeit (Elexia ohne Agraphie)<\/li>\r\n \t<li>Nichtbeachtung von Objekten in der betroffenen Hemisph\u00e4re (visuelle Vernachl\u00e4ssigung)<\/li>\r\n \t<li>Unf\u00e4higkeit, visuell dargestellte Objekte zu erkennen (visuelle Agnosie)<\/li>\r\n \t<li>Unf\u00e4higkeit, Farben zu unterscheiden (Achromatopsie)<\/li>\r\n \t<li>Unf\u00e4higkeit, Gliedma\u00dfen visuell zu f\u00fchren (optische Ataxie)<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\r\n[h5p id=\"8\"]\r\n\r\n[h5p id=\"9\"]\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<p>Das gro\u00dfe Spektrum m\u00f6glicher k\u00f6rperlicher Beeintr\u00e4chtigungen macht es schwierig, sie zu kategorisieren. Im Allgemeinen sind k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigungen struktureller oder neuronaler Natur oder das Ergebnis eines Sch\u00e4del-Hirn-Traumas.<\/p>\n<p>Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit k\u00f6rperlichen Behinderungen und Sehbeeintr\u00e4chtigungen haben <strong>Zerebralparese<\/strong> (= Gruppe von Symptomen mit Bewegungsst\u00f6rungen), welche die Muskelkoordination, die motorische Funktion der Gliedma\u00dfen und die neurologische Funktion des Gehirns und des zentralen Nervensystems beeintr\u00e4chtigt. Es kann durch Anoxie (Sauerstoffmangel im Gehirn), Geburtstrauma oder abweichende Entwicklung des Gehirns oder des Neuralrohrs (= Vorl\u00e4uferstruktur des Nervensystems) verursacht werden. Bei Kindern mit Zerebralparese treten h\u00e4ufig auch visuelle Problemem wie Schielen, herabh\u00e4ngende Augenlieder, Schwierigkeiten in der visuomotirischen Koordination und mehr vor.<\/p>\n<p><a style=\"font-weight: bold;font-size: 1em\" href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71 size-medium\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb-300x199.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb-300x199.jpeg 300w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb-65x43.jpeg 65w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb-225x149.jpeg 225w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb-350x232.jpeg 350w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-content\/uploads\/sites\/115\/2021\/10\/zerebralparese-mfb.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein Jungen mit Zerebralparese und zus\u00e4tzlichem F\u00f6rderbedarf im Bereich Sehen<\/p>\n<div class=\"textbox shaded\">In der Praxis empfiehlt sich eine Kooperation zwischen SHP mit dem Schwerpunkt k\u00f6perliche-motorische Entwicklung und Sehen. Im Zuge einer kollegialen Beratung k\u00f6nnen viele Umweltanpassungen (z.B. beim Lernmaterial, der Beleuchtung, der Vergr\u00f6sserung, dem Kontrast usw.) diskutiert und angepasst werden. In der multiprofessionellen Zusammenarbeit liegt dabei eine grosse Chance. Im Kapitel &#8222;<em>Kontakstellen im F\u00f6rderschwerpunkt Sehen<\/em>&#8220; dieser Lernumgebungen erhalten Sie eine \u00dcbersicht \u00fcber m\u00f6gliche Analufstellen in der Schweiz.<\/div>\n<p>Andere k\u00f6rperliche Behinderungen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Sehbeeintr\u00e4chtigungen haben k\u00f6nnen, sind Muskeldystrophie, Spina bifida (= offener R\u00fccken) und k\u00f6rperliche Behinderungen infolge eines Schlaganfalls. Diese Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ben\u00f6tigen ebenfalls die Unterst\u00fctzung von SHP mit dem Schwerpunkt Sehbeeintr\u00e4chtigung sowie Unterst\u00fctzung von Fachpersonen aus dem Bereich Logop\u00e4die, Ergotherapie, Physiotherapie und Physiomotorik sowie SHPs anderen Disziplinen.<\/p>\n<p>Fachleute, die mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit Sehbeeintr\u00e4chtigungen und k\u00f6rperlichen Behinderungen arbeiten, sollten Ger\u00e4te zur Unterst\u00fctzung unabh\u00e4ngiger Bewegungen (Gehen, Sitzen und Stehen) und Ger\u00e4ten zum Essen kennen. Au\u00dferdem m\u00fcssen Fachkr\u00e4fte darin geschult werden, wie sie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit k\u00f6rperlichen Behinderungen am besten positionieren und mit ihnen umgehen.<\/p>\n<p>Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Sehbeeintr\u00e4chtigungen und Mehrfachbehinderungen k\u00f6nnen auch Anf\u00e4lle erfahren. Anf\u00e4lle sind pl\u00f6tzliche Ver\u00e4nderungen des Verhaltens, der motorischen Funktion oder der Empfindung, die durch elektrochemische Ver\u00e4nderungen im Gehirn verursacht werden (Freeman, Vining, &amp; Pillas, 2003). Anfallsleiden k\u00f6nnen durch unzureichenden Sauerstoffgehalt, niedrige Blutzuckerwerte, toxische Substanzen, sehr hohes Fieber, Tumore und traumatische Vorf\u00e4lle verursacht werden, die Gehirnblutungen verursachen. <strong>Epilepsie<\/strong> ist ein Zustand, bei dem Anf\u00e4lle in der Regel wiederholt und spontan im Laufe der Zeit auftreten. Anf\u00e4lle werden nicht durch eine andere Erkrankung verursacht. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Anfallsleiden weisen oft kognitive Beeintr\u00e4chtigungen auf. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die schwerere Mehrfachbehinderungen haben, neigen zudem zu Anfallsst\u00f6rungen (Freeman et al., 2003).<\/p>\n<p>Die Tabelle bietet eine Beschreibungen der Arten von Anfallsleiden sowie Erste-Hilfe-Anleitungen zum Umgang mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern w\u00e4hrend und nach einem Anfall (Thuppal &amp; Sobsey, 2004). P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen sollten bei einem Anfall die n\u00f6tigen Vorkehrungen treffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Anf\u00e4lle nach Symptomen kategorisieren<\/h2>\n<p>Anf\u00e4lle unterscheiden sich in der Schwere und den Symptomen. In der nachfolgenden Auz\u00e4hlungen werden die h\u00e4ufigsten Formen von Anf\u00e4llen unterschieden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>Partiell einsetzende Anf\u00e4lle: <\/em><\/strong>Das Kind bleibt bewusst. Einzelpersonen k\u00f6nnen sich wiederholt oder stereotyp verhalten. Dauert in der Regel einige Sekunden bis einige Minuten \u00f6fters. Kann \u00f6fters an starkem Augenblinzeln beobachtet werden.<\/li>\n<li><em><strong>Komplexer partieller Anfall<\/strong> <\/em>(fr\u00fche Temporallappenepilepsie genannt): Das Bewusstsein ist beeintr\u00e4chtigt. Aura oder Prodrom sind \u00fcblich. H\u00e4ufig erknnbar an: Starren, Automatismen (wie Kauen, Lippenschmatzen, Murmeln oder Herumwedeln mit den H\u00e4nden) und Posieren (Drehen zur Seite oder ungew\u00f6hnliche Position eines Arms). Dauert in der Regel etwa 60-90 Sekunden und eine anschlie\u00dfende kurze Periode der Verwirrung<\/li>\n<li><em><strong>Abwesenheitsanf\u00e4lle <\/strong><\/em>(fr\u00fcher Petit Mal Anfall genannt): Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins, die in der Regel 2-20 Sekunden dauert.<\/li>\n<li><em><strong>Tonische Anf\u00e4lle <\/strong><\/em>(= Versteifung\/ Verkrampfung): H\u00e4ufig gibt es einen pl\u00f6tzlichen Beginn. Kennzeichen von generalisierenden Anf\u00e4llen sind starre Verl\u00e4ngerung oder Beugung des Kopfes, des Rumpfes und\/oder der Extremit\u00e4ten. Dauert in der Regel mehrere Sekunden, gelegentlich l\u00e4nger.<\/li>\n<li><em><strong>Klonische Anf\u00e4lle<\/strong><\/em> (krampfhafte Anf\u00e4lle): Rhythmische, motorische, ruckartige Bewegungen von Armen, Beinen und K\u00f6rper. Dauert in der Regel l\u00e4nger als ein paar Sekunden.<\/li>\n<li><em><strong>Myklonischer Anfall<\/strong><\/em>: Eine Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins kann aufgrund der K\u00fcrze schwer zu identifizieren sein. Ruckelnde, motorische Bewegungen, die weniger als eine Sekunde dauern.<\/li>\n<li><em><strong>Prim\u00e4rer generalisierter tonisch-klonischer Anfall<\/strong><\/em>: Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins. Generalisierte tonische Ausdehnung der Extremit\u00e4ten, die einige Sekunden dauert. Klonische, rhythmische Bewegungen k\u00f6nnen von 10 Sekunden bis zu mehreren Minuten dauern.<\/li>\n<li><em><strong>Atonischer Anfall<\/strong><\/em>: Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins. Ein kurzer Verlust des Haltungstonus f\u00fchrt oft zu St\u00fcrzen und manchmal zu Verletzungen.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"textbox textbox--key-takeaways\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\"><span style=\"color: #ffffff\"><strong>Erste Hilfe Massnahmen bei Anf\u00e4llen<\/strong><\/span><\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<ul>\n<li>Entfernen Sie Gefahrenquellen aus der Umgebung des Kindes.<\/li>\n<li>Beaufsichtigen Sie das Kind, bis es vollst\u00e4ndig bei Bewusstsein ist.<\/li>\n<li>Schauen Sie genau auf die Uhr, wie lange der Anfall dauert. Diese Information ist wichtig f\u00fcr Mediziner.<\/li>\n<li>Bei schweren Anf\u00e4llen k\u00f6nnen Sie empfindliche K\u00f6rperteile durch Polster sch\u00fctzen.<\/li>\n<li>Lassen sie das Kind nach einem Anfall sich ausruhen.<\/li>\n<li>Untersuchen Sie das Kind nach dem Anfall auf Verletzungen.<\/li>\n<li>Bringen Sie das Kind nach dem Anfall in die stabile Seitenlage (falls erforderlich).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Folgende Dinge sollten Sie nicht tun:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Kind festhalten oder bewegen.<\/li>\n<li>Dem Kind n\u00e4hern, au\u00dfer es ist unbedingt notwendig.<\/li>\n<li>Lebensmittel oder Fl\u00fcssigkeiten einfl\u00f6\u00dfen, bevor das Kind vollst\u00e4ndig bei Bewusstsein ist.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Sch\u00e4del-Hirn-Trauma (SHT)<\/h2>\n<p>Es ist nicht ungew\u00f6hnlich, dass SHP mit dem Schwerpunkt auf Sehbeeintr\u00e4chtigung und O&amp;M-Spezialisten (O&amp;M = Orientierung und Mobilit\u00e4t) mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern arbeiten, die Sch\u00e4del-Hirn-Trauma (manchmal abgek\u00fcrzt SHT) erlitten haben. Traumatische Hirnverletzungen sind das Ergebnis jeder Verletzung des Gehirns als Folge von Ereignissen wie schweren Schl\u00e4gen auf den Kopf, Hirntumoren, Hirnblutungen und Schlaganf\u00e4llen. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die ein Sch\u00e4del-Hirn-Trauma erlebt haben, k\u00f6nnen verschwommen oder doppelt sehen, Gesichtsfeldausf\u00e4lle und fehlendes binokulares Sehen haben. Wenn kurz nach der Geburt eine traumatische Hirnverletzung aufgetreten ist, verschwinden verschwommenes und doppeltes Sehen normalerweise. Wenn die Verletzung sp\u00e4ter in der Kindheit auftritt, k\u00f6nnen diese Defizite bestehen bleiben. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit SHT k\u00f6nnen eine Vielzahl von visuellen Wahrnehmungsschwierigkeiten haben. Abh\u00e4ngig von der Art der Verletzung k\u00f6nnen einige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen H\u00f6rverlust oder ein auditives Verarbeitungsproblem aufweisen. Einige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind leicht frustriert, wenn zu viele visuelle oder auditive Information pr\u00e4sentiert werden. Die folgenden Merkmale sind bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit SHT \u00fcblich:<\/p>\n<div class=\"textbox textbox--key-takeaways\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\"><strong><span style=\"color: #ffffff\">Folgende visuelle Probleme finden sich h\u00e4ufig bei Kindern mit k\u00f6rperlich-motorischen Beeintr\u00e4chtigungen<\/span><\/strong><\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<ul>\n<li>Schwierigkeiten mit der binokularen Funktion (Strabismus = Schielen, okulomotorische Dysfunktion (=Augenbewegungen), Konvergenz und Anomalien bei der Akkommodation)<\/li>\n<li>Schwierigkeiten bei der Akkommodation (= Nahsehen)<\/li>\n<li>Seltenes Blinzeln<\/li>\n<li>Unf\u00e4higkeit, r\u00e4umliche Beziehungen zwischen Objekten wahrzunehmen (r\u00e4umliche Disorganisation)<\/li>\n<li>schlechte Fixierung und visuelles Verfolgen von Bewegungen und Objekten<\/li>\n<li>Zwangshaltung (oft zur Anpassung an eine Sehbeeintr\u00e4chtigung)<\/li>\n<li>Doppelbilder<\/li>\n<li>Ungeschicklichkeit<\/li>\n<li>statische Objekte scheinen sich zu bewegen<\/li>\n<li>Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschw\u00e4che<\/li>\n<li>schlechtes visuelles Ged\u00e4chtnis<\/li>\n<li>Unf\u00e4higkeit, ein ganzes Bild wahrzunehmen oder seine Einzelteile zu einem Ganzen zusammenzusetzen (Simultanagnosie)<\/li>\n<li>Leseunf\u00e4higkeit trotz Schreibf\u00e4higkeit (Elexia ohne Agraphie)<\/li>\n<li>Nichtbeachtung von Objekten in der betroffenen Hemisph\u00e4re (visuelle Vernachl\u00e4ssigung)<\/li>\n<li>Unf\u00e4higkeit, visuell dargestellte Objekte zu erkennen (visuelle Agnosie)<\/li>\n<li>Unf\u00e4higkeit, Farben zu unterscheiden (Achromatopsie)<\/li>\n<li>Unf\u00e4higkeit, Gliedma\u00dfen visuell zu f\u00fchren (optische Ataxie)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<div id=\"h5p-8\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-8\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"8\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Zusammenfassung KME\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"h5p-9\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-9\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"9\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"KME Multiple Choice\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gro\u00dfe Spektrum m\u00f6glicher k\u00f6rperlicher Beeintr\u00e4chtigungen macht es schwierig, sie zu kategorisieren. Im Allgemeinen sind k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigungen struktureller oder neuronaler Natur oder das Ergebnis eines Sch\u00e4del-Hirn-Traumas. Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit k\u00f6rperlichen Behinderungen und Sehbeeintr\u00e4chtigungen haben Zerebralparese (= Gruppe von Symptomen mit Bewegungsst\u00f6rungen), welche die Muskelkoordination, die motorische Funktion der Gliedma\u00dfen und die neurologische Funktion [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":789,"menu_order":2,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-32","chapter","type-chapter","status-publish","hentry"],"part":23,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/32","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/789"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/32\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":93,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/32\/revisions\/93"}],"part":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/23"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/32\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=32"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=32"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/mfbsehen\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=32"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}