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III. Hinweise zum Leistungsnachweis (Teil 1)

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Der erste Teil des Leistungsnachweis besteht darin eine empirische Studie aus dem Bereich Entwicklungspsychologie zusammenzufassen. In dieser Lernumgebung haben Sie bereits mehrere Studien   aus den Bereichen Kognition, Motorik, sozial-emotionale Entwicklung oder Sprache mit Bezug zu Sehbeeinträchtigung oder Blindheit kennengelernt.

Folgende Zielkompetenzen sollen damit erreicht werden:

  • Sie arbeiten mit gängigen Fachzeitschriften aus dem Bereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik.
  • Sie vertiefen sich in ein entwicklungspsychologisches Thema.
  • Sie beschäftigen sich mit Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. Studiendesigns, Stichproben, usw.) und damit zentralen Kompetenzen, die Sie für die Anfertigung einer Masterarbeit benötigen.
  • Sie lernen die Ressourcen der HfH-Bibliothek kennen.

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit einer Auswahl an Studien, die sich gut den Leistungsnachweis Teil 1 eignen. Alternativ können Sie auch selbst einen Vorschlag für eine Studie unterbreiten: 

  • Brambring, M. (2007). Divergent Development of Verbal Skills in Children who are Blind or Sighted. Journal of Visual Impairment & Blindness, 101(12), 749–762. https://doi.org/10.1177/0145482X0710101205
  • Pérez-Pereira, M., & Conti-Ramsden, G. (2001). The use of Directives in Verbal Interactions between Blind Children and their Mothers. Journal of Visual Impairment & Blindness, 95(3), 133–149. https://doi.org/10.1177/0145482X0109500302
  • Brambring, M. (2006). Divergent Development of Gross Motor Skills in Children who are Blind or Sighted. Journal of Visual Impairment & Blindness, 100(10), 620–634. https://doi.org/10.1177/0145482X0610001014
  • Sarimski, K. (2010). Interaktion von Müttern mit blinden und hochgradig sehbehinderten Kleinkindern: Gemeinsamkeiten und individuelle Unterschiede. Teil I. blind-sehbehindert, 130(2). + Sarimski, K. (2010). Interaktion von Müttern mit blinden und hochgradig sehbehinderten Kleinkindern: Gemeinsamkeiten und individuelle Unterschiede. Teil II. blind-sehbehindert, 130(3). [Bitte beachten Sie, dass die Studie in zwei Veröffentlichungen aufgeteilt wurde. Für den LNW brauchen Sie sowohl Teil 1 als auch Teil 2]
  • Heyl, V., & Hintermair, M. (2015). Executive Function and Behavioral Problems in Students with Visual Impairments at Mainstream and Special Schools. Journal of Visual Impairment & Blindness, 109(4), 251–263. https://doi.org/10.1177/0145482X1510900402
  • Pfahl, N., & Sarimski, K. (2015). Wortschatz blinder und sehbehinderter Kleinkinder. Blind, sehbehindert, 4, 273–279.
  • Reimer, A. M., Cox, R. F. A., Boonstra, F. N., & Nijhuis-van Der Sanden, M. W. G. (2015). Measurement of Fine-Motor Skills in Young Children with Visual Impairment. Journal of Developmental and Physical Disabilities, 27(5), 569–590. https://doi.org/10.1007/s10882-015-9433-5
  • Lang, M., Hintermair, M., & Sarimski, K. (2016). Sozial-emotionale Kompetenzen von Kleinkindern mit einer Sehschädigung aus Sicht der Eltern. blind-sehbehindert, 136(1), 8–18.

Die Abgabe im Herbstsemester ist bis Ende KW50/25 (14.12.25) oder bis Ende KW4/26 (25.01.26) per Mail möglich. Falls Sie darüber hinaus eine Zeitverlängerung brauchen, schreiben Sie bitte der Modulleitung an fabian.winter@hfh.ch. Die Bewertungskriterien und formalen Anforderungen an die Zusammenfassung entnehmen Sie bitte der Mappe zum Leistungsnachweis (Ilias).

Lizenz

Entwicklungspsychologische Grundlagen bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung Copyright © 2021 Fabian Winter. Alle Rechte vorbehalten.

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