{"id":30,"date":"2021-10-28T10:49:42","date_gmt":"2021-10-28T08:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/?post_type=chapter&#038;p=30"},"modified":"2021-11-08T10:49:18","modified_gmt":"2021-11-08T09:49:18","slug":"kontrastsehen-icf-cy-b21022","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/chapter\/kontrastsehen-icf-cy-b21022\/","title":{"raw":"Kontrastsehen (ICF-CY b21022)","rendered":"Kontrastsehen (ICF-CY b21022)"},"content":{"raw":"Bei der Beurteilung der Sehleistung eines Menschen ist die Messung der <strong>Kontrastempfindlichkeit<\/strong> (LCS = Low Contrast Sensitivity) von gro\u00dfer Bedeutung. Die Kontrastempfindlichkeit misst die F\u00e4higkeit, unterschiedliche Leuchtdichten von benachbarten Fl\u00e4chen zu erkennen, und ist entscheidend um Tiefe, Kanten und Schatten wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Im Alltag haben Einschr\u00e4nkungen beim Erkennen von schwachen Kontrasten eine hohe Relevanz, da sie das Erkennen von Gesichtern und Gesichtsausdr\u00fccken behindern, allt\u00e4gliche Handlungen und lebenspraktische Fertigkeiten (z. B. das Eingie\u00dfen von Milch in eine wei\u00dfe Tasse) erschweren sowie Orientierung und Mobilit\u00e4t (z. B. im Dunkeln oder im Regen) beeintr\u00e4chtigen. Es ist schwierig, Objekte im niedrigen Kontrast bei schlechter Beleuchtung zu sehen, so dass Menschen mit herabgesetzter Kontrastempfindlichkeit gutes Licht ben\u00f6tigen, um etwas erkennen zu k\u00f6nnen (vgl. Arntzen-Andrew, Groben, Henriksen 2006, 25).\r\n\r\nGrunds\u00e4tzlich wird unterschieden zwischen dem Leuchtdichtekontrast und dem Farbkontrast.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_76\" align=\"alignnone\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00.png\"><img class=\"wp-image-76 size-medium\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00-300x296.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"296\" \/><\/a> Der \u00e4ussere Kreis zeigt das Farbspektrum und der innere Kreis die Helligkeit. Um einen m\u00f6glichst guten Kontrast zu erzielen, eignen sich Komplement\u00e4rfarben, die sich zudem hinsichtlich der Helligkeit unterscheiden.[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_155\" align=\"alignnone\" width=\"500\"]<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19.png\"><img class=\"wp-image-155\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-300x72.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"121\" \/><\/a> Simulation Kontraststufen nach Michelson in Prozent.[\/caption]\r\n\r\n\u201eDer Helligkeitskontrast oder <strong>Leuchtdichtekontrast<\/strong> bezeichnet das Verh\u00e4ltnis der Leuchtdichten von zwei benachbarten Fl\u00e4chen. Das Verh\u00e4ltnis der Leuchtdichten von zwei Fl\u00e4chen bleibt gleich, unabh\u00e4ngig davon, ob der Kontrast im hellen Sonnenschein, bei schwachem Licht oder gar in praktischer Dunkelheit ausgemessen wird\u201c (Schmidt, Buser 2014, 7). Als Leuchtdichtekontrast bezeichnet man also die unterschiedliche Helligkeit von zwei Fl\u00e4chen bei gleicher Farbigkeit.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n[h5p id=\"1\"]\r\n\r\nDer <strong>Farbkontrast<\/strong> bezeichnet die unterschiedliche farbliche Gestaltung von Objekt und Hintergrund. Menschen mit St\u00f6rungen des Farbsehens gewinnen visuelle Informationen in erster Linie aufgrund des Leuchtdichtekontrastes. Die Erkennung eines Sehzeichens h\u00e4ngt also nicht nur von seiner Gr\u00f6\u00dfe ab, sondern auch von der F\u00e4higkeit einer Person, die Leuchtdichteunterschiede, d. h. den Kontrast zwischen Objekt oder Zeichen und Hintergrund wahrzunehmen.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n[h5p id=\"2\"]\r\n\r\nJe h\u00f6her die Ortsfrequenz, d. h. je feiner die Struktur eines Objektes, bzw. je kleiner das Zeichen, desto h\u00f6her muss auch der Kontrast sein, um das Objekt erkennen zu k\u00f6nnen. Neben dem Leuchtdichtekontrast kann ein Farbkontrast zus\u00e4tzliche Informationen liefern. Einen Farbkontrast erzielt man durch die unterschiedliche farbliche Gestaltung von Objekt und Hintergrund. \u201eSollen Informationen mit Farbe hervorgehoben werden, m\u00fcssen diese immer auch einen Helligkeitsunterschied aufweisen. Der Helligkeitskontrast muss unabh\u00e4ngig von der Farbe erf\u00fcllt werden, damit die Information auch f\u00fcr Personen mit Farbenfehlsichtigkeit erkennbar ist\u201c (Schmidt, Buser 2014, 15). Die Kontrastempfindlichkeit kann bei bestimmten Augenerkrankungen, wie z. B. Retinopathien, Glaukom, Katarakt und Erkrankungen des Sehnervs und der Hornhaut, beeintr\u00e4chtigt sein.\r\n<div class=\"textbox textbox--key-takeaways\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\"><strong>Informelle Erhebung des Kontrastsehens<\/strong><\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Kn\u00f6pfe auf einem gleichfarbigen Untergrund sortieren<\/li>\r\n \t<li>Objekte auf dem Boden finden mit derselben Farbe<\/li>\r\n \t<li>Erschwerte Erkennung von Personen und Gesichtsausdr\u00fccken (z.B. auf Fotos)<\/li>\r\n \t<li>Schwarzschrift wird bevorzugt mit Kontrastschema gelesen<\/li>\r\n \t<li>Das funktionales Sehen verbessert sich an sonnigen Tagen (mehr Schattenw\u00fcrfe und klarere Konturen in der Umwelt)<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n&nbsp;\r\n\r\n[h5p id=\"3\"]\r\n\r\n&nbsp;\r\n<div class=\"textbox textbox--exercises\"><header class=\"textbox__header\">\r\n<p class=\"textbox__title\"><strong>Vertiefende Literatur<\/strong><\/p>\r\n\r\n<\/header>\r\n<div class=\"textbox__content\">\r\n<p class=\"p1\">Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband<span class=\"Apple-converted-space\"> (DBSV) (2016).<\/span><em><span class=\"s1\"><span class=\"Apple-converted-space\"> K<\/span><\/span>ontrastreiche Gestaltung \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Geb\u00e4ude<\/em>. (<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/DBSV-Broschuere-Kontrastreiche-Gestaltung-2016-barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link<\/a>)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>","rendered":"<p>Bei der Beurteilung der Sehleistung eines Menschen ist die Messung der <strong>Kontrastempfindlichkeit<\/strong> (LCS = Low Contrast Sensitivity) von gro\u00dfer Bedeutung. Die Kontrastempfindlichkeit misst die F\u00e4higkeit, unterschiedliche Leuchtdichten von benachbarten Fl\u00e4chen zu erkennen, und ist entscheidend um Tiefe, Kanten und Schatten wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Im Alltag haben Einschr\u00e4nkungen beim Erkennen von schwachen Kontrasten eine hohe Relevanz, da sie das Erkennen von Gesichtern und Gesichtsausdr\u00fccken behindern, allt\u00e4gliche Handlungen und lebenspraktische Fertigkeiten (z. B. das Eingie\u00dfen von Milch in eine wei\u00dfe Tasse) erschweren sowie Orientierung und Mobilit\u00e4t (z. B. im Dunkeln oder im Regen) beeintr\u00e4chtigen. Es ist schwierig, Objekte im niedrigen Kontrast bei schlechter Beleuchtung zu sehen, so dass Menschen mit herabgesetzter Kontrastempfindlichkeit gutes Licht ben\u00f6tigen, um etwas erkennen zu k\u00f6nnen (vgl. Arntzen-Andrew, Groben, Henriksen 2006, 25).<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wird unterschieden zwischen dem Leuchtdichtekontrast und dem Farbkontrast.<\/p>\n<figure id=\"attachment_76\" aria-describedby=\"caption-attachment-76\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76 size-medium\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00-300x296.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00-300x296.png 300w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00-65x64.png 65w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00-225x222.png 225w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00-350x345.png 350w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-06-um-18.18.00.png 442w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-76\" class=\"wp-caption-text\">Der \u00e4ussere Kreis zeigt das Farbspektrum und der innere Kreis die Helligkeit. Um einen m\u00f6glichst guten Kontrast zu erzielen, eignen sich Komplement\u00e4rfarben, die sich zudem hinsichtlich der Helligkeit unterscheiden.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_155\" aria-describedby=\"caption-attachment-155\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-155\" src=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-300x72.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"121\" srcset=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-300x72.png 300w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-1024x247.png 1024w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-768x185.png 768w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-1536x371.png 1536w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-65x16.png 65w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-225x54.png 225w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19-350x84.png 350w, https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/Bildschirmfoto-2021-11-07-um-11.14.19.png 1546w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-155\" class=\"wp-caption-text\">Simulation Kontraststufen nach Michelson in Prozent.<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eDer Helligkeitskontrast oder <strong>Leuchtdichtekontrast<\/strong> bezeichnet das Verh\u00e4ltnis der Leuchtdichten von zwei benachbarten Fl\u00e4chen. Das Verh\u00e4ltnis der Leuchtdichten von zwei Fl\u00e4chen bleibt gleich, unabh\u00e4ngig davon, ob der Kontrast im hellen Sonnenschein, bei schwachem Licht oder gar in praktischer Dunkelheit ausgemessen wird\u201c (Schmidt, Buser 2014, 7). Als Leuchtdichtekontrast bezeichnet man also die unterschiedliche Helligkeit von zwei Fl\u00e4chen bei gleicher Farbigkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"h5p-1\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-1\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"1\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Michelson Kontrast\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Der <strong>Farbkontrast<\/strong> bezeichnet die unterschiedliche farbliche Gestaltung von Objekt und Hintergrund. Menschen mit St\u00f6rungen des Farbsehens gewinnen visuelle Informationen in erster Linie aufgrund des Leuchtdichtekontrastes. Die Erkennung eines Sehzeichens h\u00e4ngt also nicht nur von seiner Gr\u00f6\u00dfe ab, sondern auch von der F\u00e4higkeit einer Person, die Leuchtdichteunterschiede, d. h. den Kontrast zwischen Objekt oder Zeichen und Hintergrund wahrzunehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"h5p-2\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-2\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"2\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Leuchtdichte- und Farbkontrast\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Je h\u00f6her die Ortsfrequenz, d. h. je feiner die Struktur eines Objektes, bzw. je kleiner das Zeichen, desto h\u00f6her muss auch der Kontrast sein, um das Objekt erkennen zu k\u00f6nnen. Neben dem Leuchtdichtekontrast kann ein Farbkontrast zus\u00e4tzliche Informationen liefern. Einen Farbkontrast erzielt man durch die unterschiedliche farbliche Gestaltung von Objekt und Hintergrund. \u201eSollen Informationen mit Farbe hervorgehoben werden, m\u00fcssen diese immer auch einen Helligkeitsunterschied aufweisen. Der Helligkeitskontrast muss unabh\u00e4ngig von der Farbe erf\u00fcllt werden, damit die Information auch f\u00fcr Personen mit Farbenfehlsichtigkeit erkennbar ist\u201c (Schmidt, Buser 2014, 15). Die Kontrastempfindlichkeit kann bei bestimmten Augenerkrankungen, wie z. B. Retinopathien, Glaukom, Katarakt und Erkrankungen des Sehnervs und der Hornhaut, beeintr\u00e4chtigt sein.<\/p>\n<div class=\"textbox textbox--key-takeaways\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\"><strong>Informelle Erhebung des Kontrastsehens<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<ul>\n<li>Kn\u00f6pfe auf einem gleichfarbigen Untergrund sortieren<\/li>\n<li>Objekte auf dem Boden finden mit derselben Farbe<\/li>\n<li>Erschwerte Erkennung von Personen und Gesichtsausdr\u00fccken (z.B. auf Fotos)<\/li>\n<li>Schwarzschrift wird bevorzugt mit Kontrastschema gelesen<\/li>\n<li>Das funktionales Sehen verbessert sich an sonnigen Tagen (mehr Schattenw\u00fcrfe und klarere Konturen in der Umwelt)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"h5p-3\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-3\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"3\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Kontraste w\u00e4hlen\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"textbox textbox--exercises\">\n<header class=\"textbox__header\">\n<p class=\"textbox__title\"><strong>Vertiefende Literatur<\/strong><\/p>\n<\/header>\n<div class=\"textbox__content\">\n<p class=\"p1\">Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband<span class=\"Apple-converted-space\"> (DBSV) (2016).<\/span><em><span class=\"s1\"><span class=\"Apple-converted-space\"> K<\/span><\/span>ontrastreiche Gestaltung \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Geb\u00e4ude<\/em>. (<a href=\"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-content\/uploads\/sites\/117\/2021\/10\/DBSV-Broschuere-Kontrastreiche-Gestaltung-2016-barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link<\/a>)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Beurteilung der Sehleistung eines Menschen ist die Messung der Kontrastempfindlichkeit (LCS = Low Contrast Sensitivity) von gro\u00dfer Bedeutung. Die Kontrastempfindlichkeit misst die F\u00e4higkeit, unterschiedliche Leuchtdichten von benachbarten Fl\u00e4chen zu erkennen, und ist entscheidend um Tiefe, Kanten und Schatten wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Im Alltag haben Einschr\u00e4nkungen beim Erkennen von schwachen Kontrasten eine hohe Relevanz, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":789,"menu_order":3,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"categories":[],"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-30","chapter","type-chapter","status-publish","hentry"],"part":23,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/30","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/789"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/30\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/30\/revisions\/74"}],"part":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/23"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/30\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30"},{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=30"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=30"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/zuugs.hfh.ch\/diagnostiksehen\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}